Äthiopien

 

Zuerst freuten wir uns über die gute
Strasse auf den ersten 45 km in
Äthiopien. Leider wurde es dann
wieder schlechter und die
Schlammschlacht ging weiter.
Mit viel Glück kamen wir nach
2 Tagen Fahrt in Gonder an.

In Gonder war erst einmal Erholung
angesagt, bei einem Bier,
herrlichen Kaffee und Injera, dem
äthiopischen Nationalessen.


Die Fahrt nach Lalibela führt uns durch eine gewaltige Landschaft mit riesigen Canyons und bis 3500 Meter hohen Bergstrassen zu den berühmten Felsenkirchen. Die Besichtigung der Heiligtümer gehört wohl zum Pflichtprogramm einer Äthiopienreise. 

Weiter ging es dann zur Hauptstadt
nach Addis Abeba wo wir uns mit
Proviant eindeckten. Da der Regen
uns immer noch verfolgte be-
schlossen wir nach Südäthiopien
weiter zu fahren, in die Gegend um
Konso und Jinka, wo noch viele
traditionell lebende Volksgruppen
wie Mursi, Samburu, Konso usw.
leben.

Es ist faszinierend wie die
Menschen hier noch leben, man
glaubt hier ist die Zeit stehen ge-
blieben und es ist noch Steinzeit,
würden nicht so viele Männer mit
einer Kalaschnikow herumlaufen.

In Key Afer war gerade Markttag
und da ist so richtig was los, und
Ideal zum Fotografieren.
Von Jinka in den Mago Nationalpark
konnten wir leider nicht fahren, da
die Strasse wegen des Regens
unbefahrbar war.

Um nicht wieder die ganze
Strecke nach Moyale zurückfahren
zu müssen, um nach Kenia zu
gelangen, beschlossen wir illegal
in Äthiopien aus und in Kenia ein-
zureisen. Außerdem schien uns
die Route über den Turkana See
interessanter.

Theoretisch funktioniert die Sache
so, in dem man den letzten Ort vor
der Grenze, wo immer eine
Polizeistation ist und streng
kontrolliert wird, einfach durchs
Gebüsch umfährt und das ist es.

Also los ging es über Turmi südlich
der Strasse nach Kelem (Omorate)
folgend Richtung Kenia! Leider
haben wir die Strasse die laut
Michelin Karte ca. 40 km nach
Turmi nach Kenia runter geht
übersehen und dann auch noch,
um ja nicht erwischt zu werden,
den falschen Ort, nämlich Omorate
umfahren, was wir aber zu diesem
Zeitpunkt nicht wußten.

Voller Zuversicht und Freude,
es der Polizei gezeigt zu haben,
fuhren wir dann weiter, einfach
Richtung Süden, irgendwann wird
schon Kenia kommen, es kann
ja laut Karte nicht mehr weit sein.
Gekommen ist aber ein Fluss und
das Mündungsdelta des Omo,
weit und breit keine Strasse mehr
und wir total orientierungslos im
Niemandsland wo laut Karte gar
kein Fluss sein sollte. Hätte ich
doch die paar Tausender für ein
GPS Gerät nicht gespart.
Auf jeden Fall haben wir uns in
eine sehr interessante Gegend
verfahren, das ist das Positive
an dem Ganzen.

Die Menschen die hier Leben
laufen wirklich noch mit Pfeil
und Bogen herum und die
wenigsten haben Baumwoll-
kleider, sondern Lederhäute.
Nach ihrem Benehmen nach,
bezweifeln wir sehr stark ob
sie schon jemals Touristen
gesehen haben, denn der
"Fanclub" um uns herum
war gewaltig. Fotos zu machen
war irrsinnig schwer und die Frauen fürchten sich, die laufen
mit einem riesigen Geschrei einfach davon.
Verständigung ist unmöglich,
die verstehen nicht einmal
Omo, der Fluss an dem wir
sind. Aber sie sind sehr
freundlich und überhaupt
nicht aggressiv, deshalb
haben wir beschlossen
hier in einer der wahrscheinlich
ursprünglichsten Ecken Afrikas
zu übernachten.

Am nächsten Tag blieb uns nichts
anderes übrig als nach Omorate
zurück zu fahren wo die Polizei
schon auf uns wartete.

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